new year 2017Jahresanfang – Oktavtag von Weihnachten – Festtag der Mutter Gottes, Weltfriedenstag: Ja, am heutigen Tag feiern wir so vieles und es ist gut so; denn wir feiern den ersten Tag des Jahres mit sehr viel Hoffnung und Sehnsucht.
Vor allem beginnen wir unsere neue Zeit im Namen Gottes.

Was ist in einem neuen Jahr wirklich wichtig oder ganz anders?
Statt 2016 schreiben wir 2017.
Die Anzahl der Tage wird gleich bleiben, ebenso die Anzahl der Stunden…
Ist das alles?

Nein, das kann nicht alles sein.
Denn mit einem Neuanfang ändern sich auch die inneren und äußeren Dimensionen. Wir haben Hoffnung auf Gesundheit, auf Frieden, Freude, Wirtschaftswachstum, Ruhe und noch anderes mehr…

Dieses Jahr können wir mit drei Grundeinstellungen beginnen:

1.) Zeit lassen:
Im Evangelium hörten wir, dass Maria alles in ihrem Herzen bewahrte. Bewahren kann unterschiedlich verstanden werden.
Damit schützt man etwas gut. Man geht mit etwas sehr vorsichtig um.
Manche Dinge muss man im Leben wie ein Geheimnis hüten.
Über manche Dinge muss man nachdenken.
Wir müssen uns Zeit nehmen und eine Idee reifen lassen…,
im neuen Jahr können wir von Maria etwas lernen…

2.) Segen bringen:
In der ersten Lesung haben wir es mitbekommen, dass Gott durch Aaron seinem Volk seinen Segen schenkt. Nicht nur Gott, auch wir können Segen schenken. Durch unser Wort, durch unsere Anwesenheit können wir Menschen Trost und Freude bringen.
In diesem neuen Jahr sollen wir den andern ein Segen sein und
so uns selbst zum Segen werden.

3.) Dankbar sein:
Apostel Paulus schreibt über den Sohn Gottes, der für uns Mensch wurde. Aber was wir dadurch erhalten haben ist so viel mehr als wir uns vorstellen können. Wir sind aus der Niedrigkeit der Sklaverei zur Herrlichkeit der Kinder Gottes erhöht worden.
Außerdem können wir Gott ‚unseren Vater’ nennen.
Das war vorher unmöglich gewesen.
Das heißt, wir haben durch Christus allen Grund zur Dankbarkeit.

Ja, und in diesem Jahr wollen wir nicht über jede Kleinigkeit meckern.
Natürlich haben wir Angst vor den vielen Unsicherheiten und Unmenschlichkeiten der Zukunft.
Aber wir gehen mit Gott Hand in Hand.
Er will uns führen, wie Maria es singt und lebt.
Er wird unser Licht sein, wie damals in der Wüste …
Er wird uns wie ein Vater den Weg zeigen…
Darum versuchen wir dankbar zu sein.
… für das, was wir erhalten haben.
… für all das, was uns geschenkt wurde.
Das macht unser Leben lebens- und liebenswürdig.
Mit diesen positiven Einstellungen wollen wir das neue Jahr empfangen.
Begrüßen wir unseren Gott mit Liebe und Dankbarkeit.

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