New year 2018Einführung:
Die Welt hat das neue Jahr mit großer Freude begrüßt.
Manche mit Feuerwerk, andere mit Partys, Musik und viele mit guten Vorsätzen… Ja, 2018 ist für uns eine neue Zeit, an die wir aber bereits vielen Erwartungen richten…
So wollen wir auch das neue Jahr mit Gott beginnen. Denn wir brauchen nicht nur unsere Kräfte für das was vor uns liegt, sondern auch den Segen Gottes.
Er ist der Herr der Zeiten. Lassen wir Gott in unserem Leben wirken. Ihn begrüßen wir mit neuer Liebe im Kyrieruf:

Predigt:
Mütter haben einen besonderen Stellenwert in vielen Kulturen.
Sie sind oft Mittlerin zwischen dem Vater und den Kindern.
Auch Maria hat in der Kirche eine besondere Stellung, sie ist die Mutter Gottes. Deshalb wird Maria von vielen Menschen – Christen und Nichtchristen – als Mutter verehrt. Viele bitten um ihre mütterliche Hilfe.
Heute beginnen wir das neue Jahr zu Ehren der Mutter Maria.
Wir suchen ihre mütterliche Fürsprache.

Wir wissen aus der Bibel, dass die Menschen, welche die Hilfe von Maria suchten, niemals enttäuscht wurden.
Ein Beispiel hierzu haben wir heute gehört.
Die Hirten kamen nach Betlehem um den Messias zu sehen.
Das Evangelium sagt: „Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn….“
Josef und Maria hätten eigentlich diese Besuche verhindern können, indem sie zum Schutz ihrer Privatsphäre gesagt hätten: wir brauchen jetzt Ruhe. Nein, sie haben das nicht getan, sie wollten Menschen nicht verwunden.
Diese Hirten waren froh, weil sie Jesus sehen konnten.
Aber sie waren bestimmt auch beglückt durch die Begegnung mit Maria und Josef.

Maria schenkte Menschen Freude und Mut zum Leben. Das zeigt sich auch auf ihrem weiteren Lebensweg. Bei Elisabeth, in Kana oder unter dem Kreuz sehen wir eine Mutter, die die Menschen stärkt indem sie ihre Hilfe anbietet.

Maria lehrt uns, dass wir unsere Zeit gut nutzen sollen.
Dazu müssen wir die Augen offen halten, um die Not der Menschen zu sehen.

Dazu bietet uns das neue Jahr viele Möglichkeiten.
Es verlangt aber von uns eine neue Bereitschaft…
Es müssen keine großartige Zeichen sein.
Auch durch unsere kleinen Hilfeleistungen können wir Menschen dienen und sie glücklich machen. Dann werden wir wie Maria ein Segen für ihr Leben sein.

Im neuen Jahr können wir noch etwas aus dem Leben von Maria lernen. Das Evangelium sagt: „Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach“.
Manche Dinge im Leben brauchen ihre Zeit um zu reifen.
Man muss nicht gleich über alles diskutieren.
Lernen wir Geduld zu üben.
Dann sind viele Dinge leichter zu verstehen.

Möge das Jahr 2018 ein Segen für uns und für die Menschen die uns begegnen sein. Mögen unsere Kommunikationen und Beziehungen gesund und gesegnet sein.
Möge uns der mütterliche Segen Mariens begleiten. Amen!

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