Word of GodEinführung:
Wörter sind wichtig in unserem Leben. Wir brauchen sie als normale
Mittel der Kommunikation zwischen den Menschen. Sie sind nicht nur aneinander gereihte Buchstaben, sondern wir vermitteln durch sie unsere Gefühle und Meinungen.
Unsere Worte vermitteln den Mitmenschen, wer und was wir sind.
Denn sie spiegeln unsere Gedanken und unser Sein.
Gott ist zum Wort geworden. Er teilt sich uns mit als personifizierte Liebe und Barmherzigkeit. Sein Wort öffnet uns einen neuen Weg zum Leben und zur Gemeinschaft. Dafür wollen wir ihm danken:

Predigt:
Kommunikation ist wichtig in der heutigen Zeit. Dazu gibt es viele Möglichkeiten und Wege. Sie ist schneller und effektiver geworden, weil die Technik dies ermöglicht.

Ein Wort in sich ist neutral. Erst der Ausdruck gibt ihm eine Bedeutung, weil man ein Wort unterschiedlich benutzen kann.
Wir wissen, dass Menschen früher sehr viel aufmerksamer in ihrer Aussage waren. Wenn sie in der Öffentlichkeit etwas äußerten, musste es belegbar sein.

Aber wie ist das Heute? Es gibt Menschen die bewusst auf eine Konfrontation aus sind und ihre Aggression nicht verbergen.
Nicht nur bei Politikern können wir das sehen, sondern auch im alltäglichen Leben. Auf diese Art wollen sie nicht nur ihre Meinung äußern, sondern gleichzeitig große Aufmerksamkeit in der Gesellschaft gewinnen.
Aber es gibt auch Menschen, die mitten in diesen Turbulenzen, ihre Ruhe bewahren und zwischen ihren Worten und ihren Gefühlen das Gleichgewicht halten können.

Positive, gewaltfreie Kommunikation ist sehr wichtig.
Sie bringt bleibende Früchte. So ist es auch mit dem Wort Gottes.
Das Wort Gottes hat nur ein Ziel. Es will gute Früchte hervorbringen,
ein Ziel verfolgen und zu einem guten Ende führen.

Aber das Wort Gottes ist heute in vielen Teilen der Welt in Gefahr.
Wie wir es im Evangelium gehört haben fällt es nicht immer auf guten Boden, d.h. es findet nicht immer eine gute Aufnahme in der Welt.
Manche Botschaft Gottes kann nur kurze Zeit überleben, weil die Gefahr vom Außen stärker und größer geworden ist.

Es liegt nicht an der Qualität des Samens oder an der Göttlichkeit des Wortes. Sie sind gleich geblieben. Aber der Boden auf den der Samen fällt: das sind die Menschen, die das Wort Gottes hören, ihre Kontexte und Erfahrungen mit der Kirche und Menschen und ihre Erwartungen damit verbinden. Das spielt hier eine entscheidende Rolle.

Meine Lieben, Gott schenkt uns Menschen unsere Freiheit.
Ob wir Gott folgen wollen oder nicht, das liegt an uns.
Aber was wir sprechen und tun, soll in Freiheit und in Würde
und unter Achtung der Mitmenschen geschehen.
Dazu gehört auch unsre Kommunikation zu Hause oder
mit den Freunden und Kollegen oder in der Öffentlichkeit.
Sie darf keinen verletzten, sondern soll das Ziel haben zu helfen.
Viele Ereignisse, die wir in den letzten Tagen gehört und gesehen haben und viele Themen, die wir diskutieren,
stellen uns vor eine grundsätzliche Frage:
Sind die Samen Christi auf guten Boden gefallen?
Oder ist uns Christus in unserer Gesellschaft fremd geworden?
Was ist für unsere Welt wichtig?
Sind meine Worte und Taten wie das Wort, das auf guten Boden fiel? Bin ich gleichzeitig ein guter Samen und ein guter Boden?
Möge unser Leben und unsere Worte von Gott geprägt sein und
den Anderen Freiheit und Wachstum schenken. Amen!

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