Transfiguration of JesusEinführung
Am heutigen Sonntag feiern wir ein Fest: die Verklärung Jesu auf dem Berg. Er aber teilt seine Herrlichkeit auch mit den Menschen. Im Glauben und in der Gemeinschaft erleben wir heute diese Herrlichkeit Gottes. Christus ist nicht nur in den Kirchen gegenwärtig.
Er will mit uns gehen, um uns die Wege der Herrlichkeit zu lehren.
Öffnen wir unsere Herzen und begrüßen wir ihm im Kyrie-ruf:

Predigt:
Freunde bleiben und die wunderbaren Dinge aus der Nähe betrachten. Ja, das alles feiern wir heute.
Jesus wählte seine Jünger aus, um mit ihm zu sein. Das lesen wir in den verschiedenen Berufungsgeschichten im neuen Testament.
Mit ihm zu sein heißt, überall mit ihm zu gehen und die Dynamik der Freundschaft und der Berufung erfahren. Jünger Jesu zu sein lernt man in keinem Unterricht. Sondern der Jünger muss mit dem Meister sein. Er muss mit ihm denken. Er muss sehen und handeln wie der Meister sieht und handelt. Ein Jünger wird reif durch die innige Freundschaft und verschiedene Erfahrungen, die er mit der Hilfe des Glaubens meistern kann.

Heute hörten wir, dass Christus einige seiner Jünger, zum Berg hinauf mitnimmt. Bergsteigen und im Gebet mit ihm verbunden bleiben:
diese sind kleinste Herausforderungen der Jüngerschaft.
Aber Gott zeigt die Schönheit der Berufung auch in diesen kleinen Aufgaben. Hätten sie, nicht mit ihm gewesen und unten geblieben, würden sie eine ganz wichtige Erfahrung verpasst…

Berge haben wir genug, die, die meisten Menschen faszinieren.
Aber wir haben ‚andere Berge‘ in unserem Leben:
Armut, Krankheiten, Einsamkeit, Schwächen und viele andere aussichtslose Momente erscheinen oft vor uns als große Berge.
Wenn wir aber es wissen,
dass wir mit Gott sind, dass Er mit uns geht, dann sind wir geborgen.
Dann brauchen wir keine Hütte mehr, wie der Petrus es meinte.
Damals war er als Jünger, nicht ganz reif gewesen.
Später hat er es verstanden, dass er keine Hütte braucht um geborgen zu sein. Ein Kreuz ist ihm mehr als genug um gerettet zu werden.
Und am Kreuz sah er die Welt auf dem Kopf.
Aber den Himmel hatte er dieses Mal ganz genau im Auge gehabt:
Denn die Berge – wie heute, im Golgotha und sein eigener Berg am Rom – haben ihm viel Erfahrung mit Gott geschenkt.

Es waren viele Menschen, die durch ähnlichen Bergerfahrungen Gott folgen konnten. Ein Beispiel ist die Hl. Teresa von Kinde Jesu.
Sie war jung, aber krank. Sie hatte viel zu leiden gehabt.
Dennoch hatte sie das Feuer der Erfahrung Christi in ihrem Herzen gehabt. So blieb sie ein ganz besonderes Vorbild des Glaubens.

Ja, die Herrlichkeit Gottes sieht man nicht nur in vielen Wundern.
Gott ist auch im alltäglichen Erfahrungen nah bei uns.
Da gibt es aber nicht nur Verklärung und Herrlichkeit, sondern auch Blut-schwitzen und Einsamkeit. Jesus erlebte auch so einen Berg in seinem Leben. Aber die Erfahrung der Herrlichkeit war seine Kraft um die zweite zu überwinden.

Wir sind auch im göttlichen Milieu. Gott ist in und um uns.
Wenn man den Gott so nah ist, dann sucht man keine Erklärung mehr. Man braucht schließlich keine Erklärung.
Denn Gott selbst ist die Antwort für viele Fragen des Lebens…

Beten wir für die Kraft und Bereitschaft mit ihm zu gehen.
Suchen wir die Freundschaft und Nähe Gottes.
Dann werden wir ihn in jeder Erfahrung des Lebens erleben.
Gott führe uns zur neuen Erfahrungen des Glaubens. Amen!

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