be-satisfied
Einführung:
„Ich bin das Brot des Lebens“…
diese berühmten Worte Jesu begleiten uns ständig.
Um daran teilzuhaben sind wir hier zusammengekommen.
Seine Speise ist unsere Stärkung.
Seine Nähe ist unsere Kraft.
Für diese Liebe danken wir und loben ihn im Kyrie:

Predigt:
Die meisten von uns lieben Sport.
Dennoch werden wir die Stirn runzeln, wenn wir die Transfer-Summen so mancher Spieler hören…
Und:
Es gibt Menschen, die unbedingt die neuesten Geräte besitzen wollen.

Aus zeitlichen Gründen habe ich heute nur diese beiden Beispiele genannt.
Damit möchte ich niemanden ärgern,
sondern nur eine Eigenschaft der Menschheit unterstreichen und sagen, dass der Mensch selten zufrieden ist.
Ja, er will immer mehr erreichen, mehr Ansehen, mehr Geld, usw.

Mit diesen Gedanken können wir die heutigen Lesungen besser verstehen.
In der ersten Lesung hörten wir von Menschen,
die unzufrieden waren und gegen Gott und Mose murrten.
Sie wussten schon, dass sie in einer Wüste waren…
Sie konnten sich auch an ihre schlechten Erfahrungen in Ägypten erinnern…
Aber als das Leben schwer wurde, fingen sie an zu protestieren…

Im Evangelium sehen wir andere Menschen um Jesus.
Sie suchten ihn und warteten auf ihn. Sie waren begeistert, weil Jesus vorher das Brot vermehrt und die Menge gespeist hatte…

In den beiden Lesungen hören wir von Menschen,
die der Faszination nachgehen.
Sie suchen oft nach ihrem Vorteil.
Es ist ein ganz normales menschliches Verhalten…
Jesus aber fordert sie auf, nach einer tief-wirkenden, ergreifenden Erfahrung zu suchen.

Bestimmt gab es unter ihnen gute Menschen, die Gott und Mose verstanden haben. Auch Jesus hatte gute Anhänger,
die gekommen waren, sein Wort zu hören.
Denn Menschen sind verschieden.
Daher können wir die ganze Menschheit nicht mit einer Maßnahme verurteilen. Urteilen ist auch nicht das Ziel Gottes.

Er will uns aber einladen, unsere Einstellungen zu prüfen.
Geld, Technik und viele andere Dinge können uns unzufrieden machen, wenn wir damit nicht vernünftig umgehen.
Er fragt uns, gehen wir nach unserer Faszination?
Sind wir mit dem, was wir haben, zufrieden?
Ist Gott nur ein Gefühl für eine gewisse Zeit oder
ist er unser ‚Brot des Lebens‘?…

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