time-of-goodnewsEInführung:
Advent ist eine Zeit des Wachsens und des Wachseins.
Gott kommt zu uns, er kann die Wüste wieder fruchtbar machen. Es gibt wieder Trost und Zukunft mit dem Herrn. Ja, in den heutigen Lesungen hören wir von dem Wachsen im Glaubens.
Es ist kein Ende der Welt, sondern wir werden die Wiederkunft Christi erfahren. Es ist eine Zeit mit Gott! Gott will mit uns leben.
Seine Kraft und Leben werden wir spüren.
Diese Kraft brauchen wir auch für die kommende Woche.
Darum rufen wir im Kyrie:

Predigt:
„Lieber Thomas. Wenn du etwas brauchst, dann weist du,
dass wir hier sind. Du kannst Dich zu jeder Zeit bei uns melden.“

Ja, meine Lieben,
seit ich in dieser Pfarrgruppe bin, habe ich diesen Satz – nicht nur einmal – sondern immer wieder gehört.
Ich muss sagen, so etwas hört man gerne.
Denn du fühlst dich angenommen. Es ist auch wunderbar, solche Menschen um dich herum zu haben, die dich tragen und stärken.

Jeder Mensch braucht Trost und Stärkung.
Auch in den heutigen liturgischen Texten hören wir diese Botschaft.
Gott selbst ist hier der Trostspender.

Die Geschichte Israels war schon immer schwierig. Wir wissen es.
Israel hatte eine wechselhafte Geschichte mit Unterdrückung durchlebt.
Diese Zeiten kann man nicht übergehen.
Auch nach Jahrhunderten sind die Wunden und die inneren Verletzungen geblieben.
Das Volk suchte immer wieder Trost und Stärkung.
Menschen und Könige aber konnten sie ihnen nicht geben.
Jetzt begreifen sie, dass nur Gott dazu in der Lage ist.
Nun kehren die Menschen um und hören die Botschaft des Herrn.
Sie hören, dass dem Herrn der Weg bereitet ist.
Das heißt, der Herr ist unterwegs.
Aber das allein war nicht alles. Sie waren nun auch bereit, den Retter in ihrem Leben zu empfangen.
Sie haben die Botschaft des Propheten als eine Stimme der Ermutigung verstanden.
Nun glauben sie daran: Gottes Gerechtigkeit kommt bald.
Er wird alle Unebenheiten ebnen.
Hier erlebt man etwas Besonderes:
ja, die Botschaft der Traurigkeit wird sich langsam
in eine Botschaft der Freude verwandeln.

Ähnliche Worte hörten wir auch in dem Evangelium.
Die Ankunft des Herrn wird von Johannes dem Täufer verkündet.
Er hatte seine Besonderheiten.
Sein Aussehen war nicht unbedingt freundlich und Vertrauen erweckend
Seine Worte waren auch nicht unbedingt positiv und ermutigend.
Aber auch in diesen Warnungen finden wir eine Frohbotschaft.
Er verkündete nicht den Weltuntergang!
Er verbreitete kein Schrecken und keine falsche Nachrichten.
Er sagte nicht, „nach mir kommt Ende und Zerstörung…“; nein.
Er verkündet, der Retter kommt und es wird alles wieder besser.
Ja, Johannes war ein Mensch der die Hoffnung stärkte.
Er verkündetet eine Botschaft die Menschen tröstete…

„Lieber Thomas. Wenn du etwas brauchst, dann weist du,
dass wir hier sind. Du kannst dich immer bei uns melden.“
Ja, göttlichen Trost erlebt man heute in und durch unsere Mitmenschen.
Advent ist die Zeit, in diesem Glauben zu wachsen.
Advent ist auch die Zeit zu Menschen der guten Botschaft zu werden.
Jetzt sollen wir Menschen eine Botschaft des Trostes schenken.
Gott möge in unser Leben kommen und uns dazu segnen und stärken. Amen!

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