word is truthEinführung:
Am vergangenen Sonntag hörten wir von Adam und Eva, die dem von Gott gegebenen Versprechen keinen Glauben schenkten.
Heute hören wir von Abraham, der den Aussagen Gottes vertraute und darauf hin seine Reise antritt.
Sie ist nicht nur eine Suche nach einem Land, sondern auch eine Suche nach einem neuen Himmel und einer neuen Erde.
Wir sind ebenfalls auf einer Reise, unserer Lebensreise. Mit Jesus suchen wir das Reich Gottes, in dem Gerechtigkeit und Leben herrscht. Preisen wir ihn, der uns auf dieser Reise stärkt und begleitet.

Predigt:
Wir haben in der letzten Zeit viele Bilder von Menschen gesehen,
die aus verschiedenen Gründen ihre Heimat verlassen mussten.
Zahlreiche sind in einem fremden Land angekommen.
Aber eine große Anzahl ist auch unterwegs – im Wasser, auf den Straßen und an den Grenzen – ums Leben gekommen.
Auch Kinder und ältere Menschen waren unter ihnen.
Sie wussten von Anfang an, dass die Reise risikoreich werden würde,
dennoch machten sie sich auf den Weg,
denn sie träumten von einem besseren Leben in einem sicheren Land.
Diese Menschen hatten in ihrem Leben die unterschiedlichsten Hoffnungen und Träume. Die Welt hat sie alle in einem Begriff – Flüchtlinge – zusammen- gefasst.
Zu Hause erlebten sie Krieg, Armut und unsägliches Leid.
Deshalb entschieden sie sich ihre Heimat zu verlassen.
Aber es gibt ein weiteres Phänomen, die kriminelle Schlepperbanden, die die Menschen zum Aufbruch motivierten.
Sie warben mit dem Versprechen, dass im Ausland alles besser sein wird und dafür verlangten sie viel Geld von ihnen. Ja, falsche Versprechen führten eine große Menge der Menschen nach Europa.
Viele Menschen haben den Lügen geglaubt und erhofften sich ein besseres Leben. Ja, sie wollten ein Leben in Sicherheit.
Die Schleuser haben sich diese Hoffnung zu Nutze gemacht.

In kritischen Situationen klammern sich die Menschen oftmals an jeden Strohhalm. Denn Vertrauen ist ein wichtiges Element in einer Gesellschaft. Viele ehrliche Menschen nehmen diese Versprechungen für bare Münze. Aber es gibt auch falsche Versprechen.
Menschen, die einfach blindes Vertrauen schenken,
werden dann Opfer solcher Kriminellen…

Auch die Bibel berichtet von vielen Menschen, die auf Worte vertrauten. Schauen wir auf Abraham, auch er ist unterwegs:
Aber hier gibt es ein göttliche Zusage die Abraham ernst nimmt.
Auch er hofft auf ein besseres Land. Eine bessere Zukunft ist sein Ziel.
Vor allem schenkt er Gott sein Vertrauen.

Die Bibel ist so gesehen, eine Reise.
Nicht nur Abraham, sondern auch Mose und die Menschen, die im Exil lebten, zeigen es uns. Auch sie wollten einem Leben in Sklaverei entfliehen um in Freiheit zu leben.

Selbst Jesus war unterwegs… Auf seiner Reise berief er die Jünger.
Und diesen Jüngern gab er nach seiner Auferstehung den Auftrag sich ihrerseits auf den Weg zu machen, unterwegs zu sein.
Bewegung ist ein Zeichen des Lebens.
Unterwegs sein im Vertrauen auf Gott ist das wahre Leben.

Wir haben es nicht einfach in unserer heutigen Welt.
Vielen Worten und Versprechungen kann man keinen Glauben schenken.
Nur Gott ist anders. Er hält sein Wort.
Er spricht nur die Wahrheit. Er selbst ist die Wahrheit.

Versuchen wir in dieser Fastenzeit ehrlich zu sein.
Versuchen wir unsere Versprechen zu halten.
Versuchen wir vor allem an Gottes Wort zu glauben.
Bewegen wir uns in seinem Wort, dann werden wir das richtige Ziel erreichen. Gott segne uns. Amen!

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