christmas- relationsEinführung:
Eine Geburt ist ein wichtiges Ereignis, denn wir wissen aus Erfahrung, dass eine Geburt das Leben verändert. Mit der Geburt eines Kindes bekommt die Familie nicht nur ein neues Mitglied, sondern viele Dinge in unserem Leben werden durch dieses Kind ‚auf den Kopf gestellt’.
Man kann sagen, von jetzt an ist das Kind das Zentrum der Familie, das Zentrum des Lebens. Man macht sich Gedanken, ob die Wohnung, das Essen, die Hobbys, Unterhaltungen, Geräusche, Reisen, Feiern usw. mit dem Kind vereinbar sind oder ob sie stören.
Ja, ein Kind bringt uns näher zusammen. Die Geburt Christi sollte auch unser Leben verändern. Merke ich eine Veränderung?
Bitten wir um sein Erbarmen:

Predigt:
Ein Kind kann Beziehungen verbessern.
Das kann ich durch Beispiele aus meiner Heimat bestätigen.

In Indien leben viele Religionen zusammen. Daher gibt es bei uns viele Mischehen, nicht nur zwischen Christen, aber auch zwischen Hindus, Muslimen usw. Aber die meisten Eltern können das nicht akzeptieren und das junge Paar muss oft den Kontakt mit der eigenen oder der Familie des Partners abbrechen. Dennoch denken die meisten, dass es besser wird, wenn ein Kind in die Familie kommt.
Ja, das ist auch in vielen Fällen richtig. Wenn die Verwandtschaft erfährt, dass ein Kind da ist, dann vergessen sie alle Probleme der Vergangenheit…
Ja, ein Kind kann die Beziehungen verbessern.
Es kann ein Faktor für Versöhnung sein.

Auch das heutige Weihnachtsfest wird uns das bestätigen.
Gottes Sohn kam in die Welt, um Menschen mit Gott zu versöhnen.
Oft wurde der Kontakt zwischen Menschen und Gott unterbrochen.
Gott aber sucht immer wieder Gelegenheit, diese Beziehung wiederherzustellen. Jesus ist hier der Faktor, der die Beziehung verbessert.

Sie haben in dieser Weihnachtszeit viele Texte gehört. Sie werden manches wieder vergessen, aber wichtig sind die Worte, die wir dem Hebräerbrief entnehmen:„Viele Male und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu den Vätern gesprochen durch die Propheten; in dieser Endzeit aber hat er zu uns gesprochen durch den Sohn…“

Ja, meine Lieben, hier erkennen wir eine wichtige Botschaft.
Gott hat viele Wege beschritten um die Menschen zu kontaktieren.
Ist das nicht etwas Wunderbares? Er hat nie aufgehört uns zu suchen.
Wir, die Menschen, waren es, die aufgehört haben ihn zu suchen…
Wir waren es die gesagt haben, wir brauchen keinen Gott, denn wir können ohne Gott leben…
Wir waren es, die gesagt haben, Gott hat in meinem Leben keinen Platz mehr, genau wie manche Menschen damals in Bethlehem…
Trotzdem war er immer weiter auf der Suche nach uns.
Er sandte Propheten und andere Wegweiser zu uns. Heute sagt er noch einmal, dass er nie aufhören wird uns nach zu gehen. Die Geburt Christi ist ein Beweis dafür. Ja, diese Geburt ist eine Einladung zur Versöhnung.
Es gibt viele Beziehungen, die wir verbessern sollten.
Weihnachtszeit ist nicht ausschließlich eine schöne Zeit, es entsteht auch oft Streit in den Familien… Oft geht es um Kleinigkeiten…
Wenn die Geburt eines Kindes, zwischen Menschen Freude stiften kann, wie sehr sollte dann die Geburt Christi uns Menschen reifen lassen, einander verbinden, uns zur Versöhnung führen?

Ein Kind in der Familie lässt die Menschen seiner Umgebung reifen.
Die Geburt Christi soll auch uns zur verantwortlichen Christen machen. Dann ist Weihnachten in uns.
Möge das Christkind unsere Beziehung zwischen Gott und den Menschen verbessern und uns reine Freude bescheren. Amen!

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