Jesus the solutionEinführung:
Die Verkehrswelt unserer Zeit hat sich total verändert.
Mit Hilfe der neuesten Technik – z. B. Unterstützung durch GPS, Fahrerassistenzsysteme – hat sie einerseits einfache und andererseits komplexe Eigenschaften erhalten. Bald wird man sogar Fahrzeugen, die sich ohne Fahrer auf der Straße bewegen, begegnen.
Trotzdem braucht man jemanden, der im Notfall rasch eingreifen kann.
Genau so ist es mit dem Glauben.
Christus ist da, wenn wir in Not geraten und seine Hilfe brauchen.
Das hören wir im heutigen Evangelium.
Erkennen wir ihn? Nur die Erfahrung mit ihm kann uns dabei helfen. Darum bitten wir im Kyrie:

Predigt:
Über das Schiff Costa Concordia, das im 2012 gekentert war,
gab es in den letzten Tagen wieder Berichte.
Das Unglück geschah nicht durch einen technischen Fehler,
sondern aufgrund menschliches Versagen.
Jemand, der die Verantwortung übernommen hatte, war für eine kurze Zeit unachtsam. Und dann passierte dieser tragische Unfall.

Ein kleiner Kurswechsel kann oft sehr große Folgen haben.
Wir hörten es im heutigen Evangelium.
Die Jünger Jesu waren Menschen mit unterschiedlichen Weltanschauungen, Zielen und Fähigkeiten.
Trotzdem blieben sie auch nach der Auferstehung Jesu erstaunlicherweise zusammen. Es gleicht einem Wunder.

Aber sie blieben Menschen ohne Ziel.
Viele von ihnen hatten den Auferstandenen gesehen,
aber es schien ihnen unwirklich und ihre Unsicherheit war sehr groß.
Sie brauchten in dieser Situation Ablenkung durch eine
andere Beschäftigung.
Sie suchten auch etwas Greifbares für die Zukunft.
Darum gingen sie gemeinsam zum Fischen.
Auf das Wort ‚gemeinsam‘ muss man hier achten.
Denn die Gemeinschaft war wichtig. Sie ist auch heute noch wichtig.
Aber die Gemeinschaft allein hilft nicht weiter.
Eine ziellose und führungslose Gemeinschaft wird irgendwann scheitern. So war es in diesem Fall auch bei den Jüngern.
Sie waren erfolglos und haben nichts gefangen.
Sie wollten einen Neubeginn, aber sie scheitern.
Dafür gibt es nur eine Erklärung:
Sie waren wohl eine Gemeinschaft, aber ohne Jesus.
Ja, sogar der Gedanke an ihn war nicht vorhanden.
In diesem Moment kommt Jesus zu ihnen.
Er spricht zu ihnen, sie hörten auf ihn und waren wieder erfolgreich.

So läuft es auch heutzutage bei vielen Menschen, die sich nicht orientieren können. Wenn Menschen ständig scheitern und versagen,
dann verlieren sie ihre Lebenslust und werden schließlich krank.
Solche Menschen brauchen Unterstützung und Stärkung im Leben.
Es geht dabei nicht um äußere oder finanzielle Erfolge.
Diese Menschen brauchen Ermutigung für das Leben im Alltag.

Meine Lieben, wir können im Namen Gottes und in seiner Gemeinschaft vieles tun. Aber, wenn Jesus nicht mit uns im Boot ist, werden wir letztlich wenig Erfolg haben.
Dann werden wir wie Menschen ohne Orientierung leben…

Jesus ist wie ein Leuchtturm.
Er schenkt uns sein Licht und steht vor uns wie ein Wegweiser.
Wenn er unsere Gemeinschaft führt,
dann schenkt er uns den notwendigen Mut zum Leben.
Wenn er mit uns geht, werden wir unser Ziel
nicht aus den Augen verlieren und
nicht auf unsere alten Gewohnheiten zurückblicken.
Möge Gott uns helfen unseren Lebenskurs zu halten und
mit ihm unser Ziel zu erreichen. Amen!

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