Name of JesusEinführung:
Wiederholung ist eine wichtige Technik. Nicht nur beim Lernen, sondern auch im Glauben müssen wir uns Dinge immer wieder ins Gedächtnis rufen. In der Osterzeit hören wir auch von Wiederholungen. Jesus erscheint einige Male seinen Jüngern und will so ihren Glauben festigen. Er wiederholt die Botschaft und beweist, dass er lebt.
Auch wir wiederholen in unserem Glaubensalltag: z.B. Sakramente und Gebete. Das tun wir auch jetzt, um unseren Glauben zu verkünden. Denn dieser Glaube schenkt uns Kraft zum Leben…
Danken wir Gott für die Geduld die er mit uns hat und rufen zu ihm im Kyrie:

Predigt:
Jeder Mensch braucht einen Namen. Die Namen sind wichtig im Zusammenleben und nicht nur um jemanden zu erkennen.
Mit einem Namen verbindet man vieles…
Manche Namen bringen uns Freude…
Aber es gibt auch solche, die in der Vergangenheit von Bedeutung waren, an die man heute aber nicht mehr erinnert werden möchte.

Dennoch können wir vielleicht eine Rückschau halten…
Dabei erinnern wir uns an Personen
aus dem Familienkreis, aus freundschaftlichen Beziehungen, an Arbeitskollegen, vielleicht auch an einen Schauspieler, einen Sänger oder einen Politiker… Dabei werden Namen sein, die in uns gute oder weniger gute Gefühle und Erinnerungen wecken.

Der Namen Jesu war zu seinen Lebzeiten ein Problem.
Manche liebten ihn sehr… Andere aber wollten ihn nicht mehr hören und am liebsten aus der Welt schaffen.
Aber ganz so einfach war das nicht. Denn die Menschen,
die ihn ablehnten, stießen immer wieder durch die Verkündigung der Apostel auf den Namen Jesu. Das versuchten sie zu verhindern…
Das war für sie eine natürliche Reaktion…

Der Name Jesu verbreitete bei manchen Angst und Unsicherheit,
anderen hingegen brachte er Friede und Freude.
Selbst die Apostel, die eher ängstlich waren, wirkten Wunder in diesem Namen… Wir kennen die Worte von Petrus in der Apostelgeschichte 3, 6. „Petrus aber sagte: Silber und Gold besitze ich nicht. Doch was ich habe, das gebe ich dir. Im Namen Jesu Christi,
des Nazoräers, steh auf und geh umher.“…

Woher bekamen sie ihren Mut? Das berichtet uns das Evangelium.
Wenn wir ganz genau hinschauen, dann erkennen wir eine Wiederholung der Berufungsgeschichte. Petrus und seine Freunde gingen zum Fischen, aber sie fingen nichts. Jesus der am Ufer steht, fordert sie auf, ihr Netz auf der rechten Seite des Bootes aus zu werfen. Dann wurde ihr Netz so voll… Alles geschah, wie damals bei der ersten Begegnung und Berufung (Lk 5, 1-11).
Ja, die Jünger erlebten Jesus und seine große Liebe und Geduld mit ihnen immer wieder. Er heilt ihre Enttäuschungen, ihre Mutlosigkeit und Ängste. Diese Erfahrung konnten sie nicht für sich behalten.
Sie mussten darüber reden, sie verkündigen.

Der Umgang mit dem Namen Jesu ist auch heutzutage nicht einfach.
Er bereitet auch heute vielen Menschen Kopfschmerzen.
Manche wollen und können ihn nicht hören. Deshalb werden Christen verfolgt. Ängste und Unsicherheiten werden geschürt. Ja, es ist nicht einfach diesen Namen zu tragen. Aber – wer im Namen Jesu handelt, sollte keine Angst haben. Denn er handelt im Auftrag Gottes.
Dieser Name schenkt uns Mut, Würde und Freude. Ich wünsche uns allen Mut und Begeisterung uns zu Christus zu bekennen. Amen!

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