king-of-loveEinführung:
An diesem letzten Sonntag im Jahreskreis feiert die Kirche weltweit Christus als den König. In der heutigen Zeit haben die Könige wenig Bedeutung.. Nur noch eine Hand voll Monarchien bilden hier eine Ausnahme. Doch auch diese werden irgendwann ein Ende haben.
Christus und seine Herrschaft jedoch bleiben ewig.
Denn er ist kein gewöhnlicher König.
Seine Macht zeigt sich in seiner Liebe, nicht in Autorität und Gewalt.
Für diese Liebe wollen wir ihm danken:

Predigt:
Jetzt ist die Zeit der Agenturarbeiten und Lobbyisten.
Man kann spezialisierten Firmen alle Arten von Aufgaben übertragen. .Sie sind ausschließlich dafür da diese zu ordnungsgemäß zu erledigen oder zu organisieren.
Man muss sie nur entsprechend bezahlen.

Gott aber braucht für seine Arbeit keine Agentur.
In der ersten Lesung haben wir davon gehört,
dass er seinen Schafen nachgehen und sie selbst suchen wird.

Was ist dann die Aufgabe der Priester und Seelsorger,
wenn Gott selbst auf der Suche ist?
Braucht er keine menschliche Hilfe?
Ich denke, wir sollten die heilige Schrift nicht wortwörtlich interpretieren.
Denn das Gegenteil ist der Fall, Gott braucht unsere Beteiligung:
Er beruft deshalb die Propheten. Er wirkt durch sie.
Ja, es ist Gott, der in und durch diese Menschen wirkt.
Er sucht seine Schafe mit Hilfe der Menschen.

Ja, meine Freunde,
Gott hat eine große Sehnsucht nach uns.
Darum nennt er die Schafe „meine Schafe“.
In diesem Begriff erkennen wir die besondere Liebe Gottes zu seinem Volk.
Sein ist das Volk und das bekräftigte er mit dem Bund von Anfang an.
Die heutige Lesung sagt uns, dass Gott diesen Bund der Liebe nicht vergessen hat.
Das kann er nicht, denn dies ist ein Bund, der auf Liebe gegründet, die Herzen betrifft.

Gott ruft uns immer wieder zu einem neuen Bund.
Es will eine lebendige Beziehung mit uns aufbauen.
Unsere Gottesdienste und die Spiritualität sind uns eine Hilfe,
um diese persönliche Liebe Gottes zu entdecken.

Ja, am Ende des Kirchenjahres hören wir diese wunderbare Liebesgeschichte. Ja, wir hören sie immer wieder gerne.
Denn die Botschaft der Liebe und Barmherzigkeit wird nie zu Ende sein.
Es kann in unserem Leben die eine oder andere Verletzungen geben,
aber die Liebe wird letztendlich alles heilen.
Gott ist der behütende Hirte.
Er sorgt für alle.
Er heilt unsere Wunden.
Er ist gerecht in seinen Entscheidungen,
denn die Liebe und Barmherzigkeit sind für ihn das Wichtigste..

Es ist auch unsere Aufgabe als Christen die Wunden der Menschen zu heilen. Auch wir sind berufen, den Bund der Liebe zu erweitern.
Menschen sollen die Liebe Gottes durch uns erleben.
Wir wollen Lobbyisten Gottes sein.
Wir wollen mit ihm die Menschen suchen.
Sein Segen möge uns dabei helfen. Amen!

WordPressFacebookBlogger PostDeliciousDiggEmailOrkutShare