Sprich nur ein WortEinführung:
Viele Menschen leiden heute unter Stress.
Arbeit, Haushalt, Krankheit …
Ja, es sind viele Dinge die auf uns einstürmen und
uns „krank machen“ können…
Da brauchen wir ein gutes Wort vom Arbeitgeber, vom Partner,
von Kindern, Eltern, Nachbarn, und auch von dem Priester.
Ein gutes Wort kann unsere Gemeinschaft stärken.
Ein Lächeln kann uns erleichtern.
Christus kam in die Welt, um uns unsere Lasten zu erleichtern.
Ihn begrüßen wir im Kyrie-Ruf:

Predigt:
Heute ist der Weltgebetstag um geistliche Berufe.
Das Leitwort ist: „Sprich nur ein Wort“.
Dieser Satz stammt aus dem Matthäus Evangelium (8,5-13).
Hier lesen wir die Geschichte einer Heilung.
Ein Hauptmann bittet Jesus seinen Diener zu heilen.
Der Satz (Mt 8,8) ist noch länger als das Leitwort. Da hören wir:
„Herr ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst;
sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund.“
(Ähnlich beten wir auch im Gottesdienst vor dem Empfang der Kommunion)
Jesus antwortete dem Hauptmann:
„Ich werde kommen und ihn gesund machen“
Aber er musste nicht einmal hingehen, denn die Worte des Hauptmanns allein genügten Jesus, um dieses Wunder zu wirken.
Jesus lobte seinen Glauben und der Diener wurde gesund.

Nicht nur Gott, auch wir Menschen können Heilbringer sein.
Worte oder auch nur die Anwesenheit mancher Menschen können uns Heil bringen. Sie können effektiver sein als manche Medikamente.

Zufällig habe ich diese Woche einen Bericht über einen Unternehmer gelesen. Dieser stammte aus einer armen Familie. Sein Vater war ein fleißiger Bauer. Er hat alle seine Ersparnisse in einen Kredit investiert. Aber er wurde betrogen und diese Tatsache machte ihm krank.
Der Mann, der diese Geschichte erlebte, musste sich eine Arbeit suchen. Eines Tages ging er zu einem Priester und dieser sprach ihm Mut zu. Auch sein Arbeitgeber unterstütze ihn, um etwas Neues zu beginnen. Heute arbeiten mehr als 3000 Frauen und Männer für sein Unternehmen. Das wäre unmöglich, wenn er diesen Menschen nicht begegnet wäre.
Ein gutes Wort für andere einlegen:
Ja, das kann manchmal Wunder wirken.

Wir haben heute die Worte des Apostels Petrus gehört.
Er spricht über Christus. Jesus ist der Retter für ihn.
Ein gutes Wort. Ein gutes Zeugnis. Das ermutigt die Menschen.
Am Ende der Lesung hören wir: die Gemeinschaft wächst…

Auch Jesus spricht Positives.
Er ermutigt, wenn er sich selbst als „die Tür“ bezeichnet.
Diese Tür ist für alle weit geöffnet.
Ja, Christus verkündet, Gott ist erreichbar und offen für alle.
Heilung ist für alle bereit gestellt.
Sie müssen nur den Mut haben, durch diese Tür zu gehen.

Heute am Weltgebetstag wollen wir für die geistlichen Berufe beten.
Wir brauchen Seelsorger, die für die Menschen Türen öffnen,
die den heilenden Gott verkünden, die ein gutes Wort sprechen können.
Denn das „Evangelium“ heißt „gute Botschaft“.
Wir brauchen Frauen und Männer,
die, die heilende Botschaft Gottes weiter tragen.
Wir brauchen Frauen und Männer, die den Menschen zum Guten ermutigen. Dafür wollen wir heute beten.
Möge unsere Worte Segen und Heilung bringen. Amen!

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