Crisis-to-Chances
Einführung:
Herzlich willkommen zu unserem Gottesdienst.
Gott ist unser Hirte und unser Freund.
Diese Botschaft der Hoffnung hören wir im heutigen Evangelium.
Wir sind berufen hoffnungsvolle Menschen zu sein.
Im Glauben und in der Freundschaft wollen wir dies sichtbar machen.
Darum bitten wir im Kyrie:

Predigt:
In der heutigen Zeit hört man viel über Krisen in der Wirtschaft,
in der Familie, in der Politik, im Glauben, über Gesundheitskrisen, von psychischen Krisen usw.
Jede und jeder von uns wird schon einige davon selbst erlebt haben, anderen stehen sie noch bevor.

Auch in der Bibel hören wir von Menschen,
die wirklich von Krisen erschüttert, ja erstickt worden waren.
Adam und Eva, Moses, Josef, David, Ijob, Ruth, Esther, Daniel, Maria, Josef, Jesus, Petrus, Judas Iskariot … Wir könnten noch viele Namen finden.

Trotzdem ist die Bibel ein Buch der Hoffnung. Sie lehrt uns, dass die Krisen nur eine momentane Macht über uns haben.
So sehen wir einen Moses, einen eigentlich schwachen Menschen,
der aber aus seinem Glauben an Gott, den Israeliten sogar eine neue Existenz schenkte…
Ähnlich war es auch im Leben des Josefs im Alten Testament.
Obwohl er von seinen Brüdern misshandelt wurde, eröffnete Gott ihm einen neuen Weg. Der Sklavendienst und das Gefängnis waren Krisenzeiten seines Lebens. Aber diese fanden ein Ende und
Josef wurde später nach dem Pharao, die wichtigste Person in Ägypten.

Daniel und Freunde, Maria und Josef, und sogar Jesus, der Sohn Gottes, viele könnten uns ihre eigenen Geschichten erzählen.
Aber in allen schwierigen Situationen hatten sie niemals ihren Glauben aufgegeben. Sie beteten zu Gott und sie wurden erhört.
In ihren schwersten Lebenserfahrungen schickte Gott seinen Engel zu ihrer Hilfe… Sie alle wurden von Gott gestärkt…

Ja, Krisen gehören zu jedem Leben.
Ob wir sie immer aus eigener Kraft bewältigen können, kann ich nicht sagen.
Aber wir können die Krisen in Chancen zu verwandeln.
Das sagen uns die Menschen, die sich mit und in ihrer Situation an Gott gewandt haben.
Sie glaubten an Gott, riefen um seine Hilfe und erhielten sie.

Ja, meine Lieben, der Glaube ist uns besonders wichtig in allen Krisen-zeiten unseres Lebens.
Die Kirche und die Gesellschaft werden immer wieder Fehler machen.
Unsere Kirche hat in ihrer Geschichte viele Krisen erlebt.
Gerade jetzt geht sie wieder durch eine schwierige Zeit.
Aber wir sind sicher, dass sie auch die aktuellen Krisen meistern wird.
Denn Gott ist mit ihr. Es ist seine Kirche…

Aber, meine Lieben, eines muss uns ganz wichtig sein:
Auch wenn Menschen Fehler machen, so müssen wir nicht aufgeben. Denn wir glauben nicht an Menschen, sondern an Gott.
Ohne Glaube und Gebet werden wir in solchen Situationen keine Hilfe erfahren.
Ohne Gott gibt es keinen Sieg.
Möge Gott uns mit seiner Kraft in den schwierigen Zeiten unseres Lebens zur Seite stehen. Amen!

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