Humility and HumanityEinführung:
Wir sollen Zeugen Gottes auf der Erde sein.
Das ist unser Auftrag als Christen.
Dies wird uns nur gelingen, wenn wir demütig sind und wenn wir einander lieben. Demut und Liebe scheinen in der heutigen Welt zu schwinden, weil wir in der einen oder anderen Weise
„Herr über uns selbst“ sein wollen.
Aber Gott steht über uns, denn er ist unser Schöpfer…
Für unseren Hochmut und die Lieblosigkeiten
bitten wir Gott um sein Erbarmen:

Predigt:
Manchmal sind wir sehr stolze Menschen.
Wir prahlen oft über unsere Familie, Herkunft, unsere Begabungen, unsere Schönheit, unser Land, unseren Glauben, usw…
Aber ist das alles, was wir sind und haben, wirklich unser Verdienst?…
Bin ich in diesem oder jenem Land geboren, weil ich es wollte?
Habe ich mir meine Familie ausgesucht?

Wenn ich realistisch bin muss ich erkennen,
dass ich für den Frieden, den Wohlstand und viele anderen Dinge
die ich genieße, vielen Menschen dankbar sein sollte.
An ihrer Selbstlosigkeit merke ich, wie klein meine Welt geworden ist. Denn heute denke ich viel mehr nur an mich…
„Ich bin besser, ich kann dies und jenes, mein Kind ist etwas besonderes, mein Haus ist schön, mein, mein, mein…“
wie oft verlaufen in der Art unsere Gespräche…

Die Reaktion des Petrus, die wir in der Lesung gehört haben,
sollte uns nachdenklich machen. Er kommt zum Hauptmann Kornelius in Cäsarea. Dieser will Petrus ehren, weil er einer besonderen Berufung folgt, im Namen Christi predigt und Menschen heilt.
Aber die Antwort von Petrus ist wunderbar…
„Auch ich bin nur ein Mensch“…

Meine Lieben, ja, Petrus hat seine Berufung verstanden.
Er hat die Worte seines Meisters verstanden.
Denn Jesus hat seine Jünger gelehrt:
„Der Größte von euch soll euer Diener sein.“ (Mt 23,11).
Es ist nicht seine Berufung anderen gegenüber
seine Macht auszuüben und dadurch Vorteile zu genießen.

Und mit seiner Antwort steht Petrus neben anderen Menschen,
die wir aus der Bibel kennen.
In Maria erkennen wir diese Demut.
„Ich bin die Magd des Herrn,“ sagt sie zu dem Engel Gabriel.
Auch bei Johannes den Täufer erkennen wir diese Demut.
„Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich; ich bin es nicht wert, mich zu bücken und ihm die Riemen der Sandalen zu lösen.“ (Lk 1, 7)
Es gibt noch eine ganze Reihe von biblischen Zeugen,
die durch ihre Berufung diese Demut erkennen lassen.

Die besondere Demut von Petrus schätzen wir noch heute.
Obwohl er ein Apostel in herausragender Stellung war,
zeigte er niemals seine Autorität.
Er blieb „ein Mensch“ wie die anderen…
Diese Einfachheit war seine besondere Anziehungskraft.
Sein überzeugender Glaube hat Menschen zu Christus geführt…
Und weil er selbstlos war, wirkt der Heilige Geist in ihm und
ergänzt die Fehler des Petrus…

Christ sein, heißt – nicht überheblich sein, niemand demütigen…
Christ sein ist zuerst eine Berufung die eigenen Fehler zu erkennen,
und sie mit Hilfe der Gnade Gottes zu verbessern…
Nur so können wir wie Petrus Zeugen Gottes sein.
Beten wir um diese Gnade Gottes, damit wir seine Stimme erkennen, um in ihm uns selbst zu entdecken und ihn sichtbar machen.
Beten wir für einen demütigen Glauben. Gott segne uns. Amen!

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