HOPE-THROUGH-COMMUNIONEinführung:
Christus stand mit seiner Verkündigung nicht allein.
Alles, was er getan hat, geschah unter Mitwirkung seines Vaters und dem Heiligen Geist. Er war niemals allein. Die Gemeinschaft mit Gott und den Menschen war seine Kraft.
Auch wir pflegen diese Gemeinschaft, auch wenn wir oft gegen unser ‚Alleinsein‘ kämpfen müssen. Denn die Gemeinschaft mit Gott und Gleichgesinnten ermutigt uns, sie gibt auch uns Kraft.
Dafür wollen wir Gott danken:

Predigt:
Die Weltgeschichte sagt uns, dass die Gesellschaft zu allen Zeiten und Jahrhunderten in verschiedenen Gruppen eingeteilt oder organisiert war. Dafür gab es unter anderem gesellschaftliche Ziele:
Notwendige Aufgaben wurden jeweils von einer der Gruppen übernommen und erledigt. Aber diese Gruppierung hatten auch ihre Schattenseite. Viele Menschen wurden so gehindert sich einzubringen und gemäß ihren Veranlagungen zu entfalten.
Viele wurden alleingelassen.

‚Allein-sein’ ist eine schreckliche Erfahrung.
Man verliert vieles, auch seine Beziehungen.

Heute hörten wir im Evangelium eine Abschiedsrede. Jesus spricht von seinem Abschied. Ein Abschied kann uns oft traurig machen.
Diese Trauer ist je nach der Intensität der Beziehung unterschiedlich.
Manche Trennungen bringen sogar Freude und Erleichterung.
Ja, auch das gibt es… Aber die Jünger waren mit Sicherheit traurig.
Denn Jesus war ihr Mittelpunkt, ja ihr Lebensinhalt geworden.

Aber dieser Abschied hatte auch eine positive Seite.
Jesus bestätigt, er wird sie „nicht als Waisen zurücklassen“.
Er verspricht ihnen den Beistand, den Heiligen Geist,
und er sagt, „ich komme wieder zu euch“.
Ja, meine Lieben,
diese Trennung hat den Jüngern zur Selbstständigkeit verholfen.
Nur so lernten sie langsam in ihre Rolle hineinzuwachsen.
Sie lernen Schritt für Schritt Aufgaben und Verantwortung zu übernehmen. Sie wurden Apostel Christi, Verkünder der frohen Botschaft Gottes. Sie bleiben zusammen und leben für Christus.

Diese wunderbare Entwicklung erfahren wir in der ersten Lesung.
Da hören wir, dass die Apostel einander unterstützten.
Ja, sie reifen in der Abwesenheit Christi zu neuen Menschen.
Interessant ist auch die Erkenntnis, dass dies in Samaria geschieht.
Ja, die alte Feindschaft existierte nicht mehr, da Christus selbst zur Botschaft wurde, denn Jesus hatte die Beziehung mit den Samaritern aufgebaut.
Die Jünger folgen ihm und setzen diese Verkündigung, die Jesus
in Samaria begonnen hatte fort.
Das heißt, sie lassen diese Menschen nicht im Stich.
Auch dies haben die Jünger für ihr eigenes Leben von Christus gelernt.

Beziehungen aufrecht halten, Freundschaft pflegen,
für Menschen beten, für sie da sein. Ja, auch wir sind berufen.

Meine Lieben, manche bittere Erfahrung kann auch zu etwas gut sein.
Denn sie gibt uns die Gelegenheit unser Leben anders wahrzunehmen.
Hoffnungslos werden oder versagen ist nicht christlich…
Die schönste Botschaft, die wir in dieser Zeit verkünden können, ist:
„Ihr seid nicht allein. Ich bin bei euch.
Ihr bekommt eine neue Chance euch weiter zu entwickeln.“

Meine Freunde, Christus will keine Trennung, sondern er will die Menschen aller Kulturen zusammenführen. Auch unterschiedliche Menschen können gemeinsam unterwegs sein und Gott suchen.
Das ist das Evangelium Christi. Das ist sein Reich auf Erden.
Gott möge uns zu seinen Aposteln der Hoffnung und Einheit machen. Amen!

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