Peace-is-the-messag
Einführung:
Manche von uns kennen den lustigen Ausdruck: „Gäste bringen Freude: manche wenn sie kommen, andere wenn sie gehen“.
Jesus war ein gern gesehener Gast, der den Menschen Frieden und Freude brachte. Um ihn zu erleben sind wir heute hierhergekommen.

Bin ich einer, der den Anderen Frieden und Hoffnung bringt?
Oder bringe ich eher Spaltung und Unfrieden?
Bitten wir um die Gnade Gottes:

Predigt:
Was ist uns am wichtigsten?
Geld, Arbeit, tolle Wohnung, Gesundheit, erfolgreiche Kinder…
Was ist mir am wichtigsten…?
Ich würde sagen, dass es der Friede ist.
Denn, wir können alles haben, aber wenn wir nicht im Frieden, leben und genießen können, dann ist alles sinnlos.

Viele von uns spüren den Wert des Friedens nicht so genau,
weil wir ihn in Europa seit langer Zeit genießen können.
Es könnte einige Ausnahmen geben, aber im Großen und Ganzen leben wir auf diesem Kontinent im Frieden.
Gott sei Dank! Möge das weiterhin so bleiben…

Auch Jesus war ein Mensch des Friedens.
Seine Worte hören wir heute: „Frieden hinterlasse ich euch“.
Vielleicht wurde er von seiner Gesellschaft geprägt.
Denn das Wort „Shalom“ war und ist der Gruß der Juden.
Das heißt Frieden…
Und immer wieder hören wir diesen wunderbaren Gruß von Jesus.

Und hier muss ich etwas erwähnen:
Paradoxerweise leben Menschen heute in dieser Region ohne Frieden, in großer Angst und Unsicherheit…
Ja, wenn Menschen nicht bereit sind, einander zu verzeihen,
wenn sie nicht bereit sind, gemeinsame Lösungen zu suchen,
dann wird der Friede wie ein unerfüllter Traum bleiben.

Wir behaupten, dass wir Christen friedliche Menschen sind.
Das stimmt in gewisser Weise schon.
Aber am Anfang der Kirche war das nicht so.
Wer der ersten Lesung aufmerksam zugehört hat, sollte das verstanden haben. Da hörten wir über große Aufregung und
heftige Auseinandersetzung.
Ja, so ist es:
Wenn Menschen zusammen kommen, wird es unterschiedliche Meinungen geben.
Auch die ersten Christen waren normale Menschen.
Auch bei ihnen gab es Unfrieden.
Aber die Apostel konnten Frieden stiften.

Konflikte vermeiden ist die wichtigste Strategie…
Darum versuchen in der heutigen Zeit manche Menschen.
So hat die Welt es gesehen, als Papst Franziskus
die Füße von zwei südsudanesischen Politikern küsste.
Das war nur eine Geste….
Damit wollte er die Menschen zum Frieden wachrütteln.

Ja, wir brauchen Frieden über alles.
Jesus hinterlässt diesen Frieden für seine Freunde.
Er schickt sie als Boten des Friedens in die Welt.
Nun die Frage an uns ist: Was hinterlassen wir?
Was ist uns am wichtigsten?…

Diesen Frieden brauchen wir aber nicht nur zwischen Menschen.
Wir müssen auch einen Bund zur Natur schließen.

Die 72 Stunden Aktion der Jugendlichen macht uns darauf aufmerksam. Mit dieser Aktion haben wir nicht nur ein paar Insekten gerettet, sondern wir haben ein Zeichen gesetzt und es betont,
dass wir auch kleine Lebewesen wie Bienen und andere Insekten,
sehr dringend brauchen.
Ohne sie gibt es keine Blumen, keine Früchte, und keine Farbe im Leben… Ja, einfach gesagt, ohne sie können wir nicht existieren.

Wir wissen, damit haben wir nicht alle Insekten gerettet.
Nein.
Aber wenn wir das nicht tun, dann leben wir unverantwortlich.

Unsere Verantwortung ist, Hoffnung zu verbreiten.
Dafür suchen wir gemeinsame Wege…

Wir wollen Frieden hinterlassen…
Wir wollen mit der Natur und den Menschen in Eintracht und Frieden leben.
Wir arbeiten für die Welt, für die Umwelt…
wir brauchen Frieden für uns selbst und
auch für die kommenden Generationen.

Gott des Friedens und des Lebens möge uns segnen. Amen!

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