God is with us
Immer wieder hören wir von Firmen, Vereinen oder Sportklubs, die wegen Nachwuchsmangel oder Qualitätsverlust am Ende sind, obwohl sie goldene Zeiten hinter sich haben. Aber irgendwann haben sie verpasst das richtige zu tun.
Da fehlten vielleicht gute Sponsoren oder da war ungeeigneter Nachwuchs am Werk, vielleicht auch falsche Leute im Leitungsgremium, die gegenüber der neuen Generation nicht offen genug waren, denen die Zukunftsvisionen fehlten…
Ja, Gründe kann es viele geben. Aber am Ende müssen sie sagen:
„Wir hören auf.“
Jesus hält im heutigen Evangelium seine Abschiedsrede. Hier hören wir einige wunderbare Sätze.
„Er (mein Vater) wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben wird…“
oder „Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen.“
Ja, Christus verspricht uns einen Nachfolger um seine Mission weiterzuführen.
Er verspricht seinen Jüngern den Heiligen Geist Gottes.

Wir kennen viele Abschiedsreden und Versprechungen. Zum
Beispiel von Politikern, vor und nach den Wahlen:
„Ich mache uns zu einer große Nation.
Ich verschaffe euch mehr Arbeitsplätze.
Jeder von euch bekommt mehr Geld zur Lebensführung.
Wir werden unsere Entwicklung fortsetzen und Wachstum fördern…“
Ja, diese und ähnliche Versprechen kennen wir. Wir wissen im voraus, dass oft nur leere Worte übrig bleiben…

Gott ist nicht so. Er hat uns den Heiligen Geist versprochen und er hat ihn uns geschenkt.
Nun, woran erkennt man, dass wir ihn empfangen haben?
Einige Merkmale sind die Freude, die Gemeinschaft und die echte Liebe zu den Mitmenschen.
Davon hörten wir in der ersten Lesung.
Philippus verkündete Christus in Samarien und die Menschen dort erlebten eine große Freude. Um diese Freude vollkommen zu machen kommen Petrus und Johannes zu ihnen, schenken ihnen den Heiligen Geist durch die Auflegung der Hände…

Nach wochenlanger Wartezeit sind wir heute wieder hier in unserer Kirche versammelt. Man kann noch nicht von der großen Freude sprechen, trotzdem ist es sehr erfreulich, wieder die Gemeinschaft zu erleben und den Herrn zu empfangen.
Die Apostel haben durch ihrer Freundschaft und ihre Anwesenheit Menschen Heilung und Freude gebracht. Das wünschen wir uns auch für unsere Kirche in der heutigen Zeit…

Im Gegensatz zu manchen leitenden Personen, die oft ein leeres Versprechen geben, schenkt uns Christus seinen Geist der Wahrheit, der Liebe und der Hoffnung.
Auch wir wollen, wie damals mit Christus, einander begeistern.
Versuchen wir in ihm, in seiner Gemeinschaft, mit unseren Mitmenschen dieses Wunder zu erleben.
Verbreiten wir seine Freude, wo wir sind und in allem was wir tun.
Bleiben wir seine Instrumente, die seinen Segen bringen.
Dann werden wir wie manche Trainer, den Menschen Freude, Heil und Erfolg bringen… Gott segne uns. Amen!

WordPressFacebookBlogger PostDeliciousDiggEmailTwitterShare