Prayer UnitesEinführung:
In der Lesung hörten wir von einer kleinen Gebetsgruppe.
Es ist gut zu erfahren, dass in dieser Gemeinschaft auch Frauen dabei waren. Maria und andere Frauen waren gekommen, um mit zu beten. Ja, Gebet schließt niemanden aus, das Gegenteil sollte der Fall sein.
Das Gebet soll die Gemeinschaft stärken.
Auch wir sind hier als eine betende und Gott suchende Gemeinschaft.
Niemand darf ausgegrenzt werden.
Unsere Aufgabe ist es eine positive Gemeinschaft durch das Gebet aufzubauen. Dazu bitten wir um die Gnade Gottes:

Predigt:
Mönche sind als Ratgeber beliebt.
Eines Tages kamen eine Frau und ihr Mann zu einem Mönch und baten um seinen Rat, denn sie waren in Sorge wegen ihrer Kinder.
Der Mönch fragte sie: „Kümmert ihr euch gut um eure Kinder?“ „Selbstverständlich“, antworteten sie, „ja, wir leben für unsere Kinder“. Danach hörte er eine lange Liste. „Sie haben eine gute Wohnung, Kleider, Spiele, Smartphone, PC und viele andere Unterhaltungsmöglichkeiten. Sie bekommen eine ordentliche Schulausbildung und wir fahren zweimal im Jahr in Urlaub und versuchen ihre Wünsche zu erfüllen …“
Der Mönch sagte: „Sie geben bestimmt alles, was sie für ein gutes Leben brauchen. Aber ich vermute, es fehlt noch etwas.
Geben sie ihre Kinder den Glauben an Gott mit auf den Weg? “
„Ja, wir versuchen gemeinsam an Gottesdiensten teilzunehmen“, sagten sie.
Der Mönch fragte weiter: „Aber, BETEN sie für ihre Kinder?“
Die Eltern waren still geworden und haben tief Atem geholt…
Dann sagten sie: „Ehrlich gesagt, nicht so oft!
Wir dachten, dass wir doch alles für sie tun!“
„Ja, wir denken, dass wir alles für unsere Kinder tun“, lautete die Antwort, „aber oft vergessen wir das Wichtigste. Wir vergessen sie
zu begleiten. Menschen brauchen psychische, menschliche Unterstützung, vor allem im Glauben und durch unser Gebet.
Versuchen Sie ihre Kinder zu verstehen.
Versuchen Sie ihnen zu vermitteln, dass sie für sie da sein und nicht als Beobachter und Besserwisser zurechtweisen wollen.
Und ganz wichtig, versuchen Sie für sie zu beten.“
Die Eltern gingen mit anderen Ansichten und Plänen nach Hause.

Ja, meine Lieben, Gebet ist wichtig. Ich weiß: Wir hören das immer wieder in den Predigten. Aber wir wiederholen es, um zu betonen, dass Gebet ein wichtiges Element für die Gemeinde ist.
Warum bin ich, ein Inder hier in der Gemeinde?
Warum sind wir eine Gemeinde?
Uns vereint das Gebet und der Glaube an Jesus Christus.
Ja wir sind hier, weil wir gemeinsam beten wollen, weil wir gemeinsam Glauben leben wollen; sonst bräuchten wir keine Kirche, keine Seelsorger und keine religiösen Rituale.

Auch die Lesung unterstreicht dieses.
Die Apostel kamen nach Jerusalem zurück und blieben zusammen.
Das Gebet war ihre verbindende Kraft.
Ihre Gemeinschaft war nicht so groß. Dennoch blieben sie zusammen.
Auch unsere Gemeinschaft ist eher klein. Ja, eine volle Kirche zu erleben ist natürlich schön. Aber es geht nicht um die Menge, sondern um die Einstellung und Sehnsucht nach Gott. Wir brauchen heute diese Sehnsucht für eine gute, auf Gott zentrierte Gemeinschaft.

Jesus betet im Evangelium:
„Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast“. Dieses Gebet sollen wir uns zu Eigen machen.
Denn auch uns sind viele Menschen anvertraut:
Kinder, Familien, unsere Jugend, unsere Gemeinde, ja unsere Welt, wir haben viele Gründe und Anlässe für inständige Gebete.
Wir haben eine Verantwortung für unsere Mitmenschen.
Gott segne unsere Kultur des Gebets und der Begleitung. Amen!

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