Category Archives: Lent – C

Jesus’ Friday in the Holy Week

good friday

The Sanhedrin questioned Jesus if He was the Son of God. He answers them: “You are right in saying I am.”

It was after this statement that the Sanhedrin formally condemned Jesus to death for blasphemy (Lk 22:70-71). They then brought Jesus before Pilate (Mk 15:1-5 / Lk 23:1-5), seeking his approval of their verdict of Jesus. The Roman Pilate, realizing that Jesus was a Galilean, sent him to Herod Antipas, a son of Herod the Great who was given Galilee by his father to rule, and who was also in Jerusalem celebrating the Passover (Lk 23:6-12). Jesus, thus, was Antipas’ problem. Jesus had already called Antipas a fox; and Herod was eager to see a miracle.

Jesus refused to entertain the wicked and foolish Herod Antipas, who then sent Jesus back to Pilate. Pilate, eager to keep the unrest to a minimum, gave in to Jewish demands, releasing the murderer Barrabas and sentencing Christ to die by crucifixion. Many scholars and critics tend to discount the narrative at this point, stating that no evidence for such a ceremony has been discovered. Yet, neither has there been any to discount it. Pilate handed Jesus over to the Roman soldiers to have Jesus whipped and eventually crucified (Mt 27:27-31 / Lk 23:13-25).

It was on Friday morning that Jesus was crucified at Golgotha. The Pharisees had exacted their plan on Jesus in Jerusalem, the capital city, during the Passover. Antipas and Pilate had both sought to rid themselves of Jesus by pawning Him off, yet the religious authorities had urged His death and won out in the end. One can only imagine the feeling of His disciples and followers. Fear and panic must have spread throughout. Followers of Jesus feared their lives, for if their leader had been killed nobody was safe.


Source: http://www.israel-a-history-of.com/jesus-in-jerusalem.html

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Karfreitag – Meditation _2016

Save us Lord...Heute wollen wir uns einige Menschen, die in unmittelbarer Nähe zu Jesus lebten, anschauen. Bei diesem näheren Betrachten werden wir uns in einigen von ihnen wieder erkennen. Eine lange Zeit ist seit deren Auftreten vergangen , aber wir wollen nachspüren, was sie uns in unserer Zeit zu sagen haben…

Pontius Pilatus:
Er sagte die Wahrheit: „Ich finde keinen Grund, ihn zu verurteilen“. Aber… ?
Pilatus, der mit dem Auftrag Recht zu sprechen eine große Verantwortung hatte,
verzagt und scheitert hier erbärmlich…
Ein Mensch, der die Wahrheit erkennt, aber trotzdem keinen Mut hat sich ihr zu stellen;
Pilatus… Ist er fremd für uns? Wie oft erkennen wir die Wahrheit?
Wie oft zeigen wir den Mut diese Wahrheit zu vertreten und dafür einzustehen?

Jesus Bar-Abbas und die Diebe:
Jesus steht vor dem Volk zusammen mit einem Straßenräuber. Sein Name war Jesus Bar-Abbas: Das heißt: Jesus, Sohn des Vaters. Vor ihm steht Jesus Christus, der Gesalbte, der Messias.
Bar-Abbas als der Stellvertreter der irdischen Menschen.
Jesus als Symbol des göttlichen Lebens.
Aber die Menschen stellen sich nicht hinter Gott, sie umarmen die Welt. Ein Straßenräuber ist ‚wertvoller‘ als der Straßenprediger…???
Jesus war immer mit solchen benachteiligten Menschen, mit den Zöllnern, Sündern und Ausgeschlossenen zusammen. Auch in der letzten Stunden seines Lebens bekommt er solche ‚Gesellschaft‘- noch zwei weitere Diebe – am Kreuz.
Er nahm diese Erniedrigung nicht übel. Auch jetzt noch zeigt Jesus seine göttliche Berufung. Dem Dieb, der noch in den letzten Sekunden seines Lebens bereut, ihm verspricht Jesus das Himmelreich…
Bar-Abbas oder Christus: Nach wem verlange ich?
Einem unbarmherzigen oder barmherzigen Menschen –
wie verhalte ich mich, wenn ich leidende Menschen sehe?

Simon Petrus:
Simon bedeutet, ‚er hat gehört‘. Ja, Simon hörte den Ruf Jesu und folgte ihm. Aber dann wurde Petrus ‚der Fels‘. Das heißt, der Jünger Jesu soll aus einem normalen ‚Hörer‘ zu einem ‚Felsen’ werden. Denn, ohne eine feste Überzeugung kann man diesem Christus nicht nachfolgen. Auch Petrus zeigte einen starken Glauben in vielen Situationen. Aber im entscheidenden Moment wurde er schwach. Er ‚hörte‘ was die Diener sagten. Aber sein felsenfester Glaube scheint in der Kälte der Nacht erfroren… Er suchte die Wärme des Feuers und lehnte die Wärme und Kraft seines Glaubens ab.

Jesus Christus:
Vor der Menge steht er als ein Verbrecher. Für viele war er tatsächlich ein Gotteslästerer…
Aber auch in dieser Zeit der Verlassenheit schenkt er:
– Pilatus sein Verzeihen.
„Du hast keine Macht über mich…“ und so akzeptiert Jesus sein Kreuz…

– Bar-Abbas, dem Straßenräuber, schenkte er die Freiheit.
Damit erhielt Bar-Abbas vielleicht eine Chance sein Leben noch einmal neu zu ordnen und seine Fehler zu korrigieren.

– dem reuigen Räuber schenkt er den Himmel. Ein einziges Wort des Trostes, kann vieles ändern, lehrt Jesus in dieser Stunde der Schmerzen.

– Petrus schenkt er den Glauben erwärmenden, barmherzigen Anblick.
Petrus erkennt seine Schwäche und findet zurück zu seiner Berufung.

Pilatus, Bar-Abbas, der bessere Dieb, Petrus…
ihre Verhaltensweisen sind uns nicht fremd. Auch heute noch können wir ihnen in unseren Mitmenschen, in unserem Leben,in unserer Welt begegnen.

Jesus Christus, du aber lehrst uns, dass der Mensch kein Feind des Menschen,
sondern ein Helfer, Retter, Freund und Begleiter ist…
Wir beten dich an, Herr Jesus Christus und bitten dich:
Erlöse uns aus der Ungerechtigkeit…
Erlöse uns von den falschen Ideologien und Menschenbildern…
Erlöse uns aus der Unbarmherzigkeit und Passivität…
Erlöse uns aus der Glaubenskälte…
Erlöse uns!

–Thomas Kalathil

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Gründonnerstag – 2016

Maundy ThursdayUnsere Zeitrechnung teilen wir – vor allem in der westlichen Welt – in zwei große Abschnitte: BC (Before Christ = Vor der Geburt Christi) und AD (Anno Domini, Im Jahre des Herrn). Manche Wissenschaftler ersetzen heutzutage diese Begriffe mit BCE (Before the Commen Era = vor der gewöhnlichen Ära) und CE (Common Era = gewöhnlichen Ära). Im Grunde genommen sind dies ein und dieselbe Zeit. Aber durch die Geburt Jesu erfährt die Zeit die Zweiteilung.
Auch das Paschafest, die Fußwaschung, die gemeinsame Mahlfeier, existierten vor Jesus. Das Paschafest und die Reinigungsvorschriften waren ein jüdisches Brauchtum. Aber diese alltäglichen Dinge und Rituale wurden durch Jesus und sein Tun neu interpretiert und gewertet.

Das Paschafest ist eine Gedenkfeier, welche die Israeliten mit ihrer Vergangenheit verbindet. Sie feierten den mächtigen Gott, der sie beschützte und rettete. Gleichzeitig ist das Paschafest auch eine Gemeinschaftsfeier, die in der ganzen Familie und mit den Nachbarn zelebriert wird.
Die meisten Juden feiern es noch heute mit tiefem Respekt und großer Andacht.

Was verändert hier Jesus?
Er lehrt seine Jünger, dass sie von jetzt an nicht nur an die Vergangenheit denken sollen.
Vielmehr sollten sie selbst ein Teil dieser Geschichte werden, indem sie sich mit Jesus verbunden fühlen.
Alle Menschen sollen von nun an zu Jesus aufschauen.
Denn er selbst ist das neue Pascha-Lamm und das neue Pascha-Mahl.

Pascha ist keine Wiederholung einer alten Geschichte.
Es ist aber, wie gesagt, eine große und wichtige Gedenkfeier.
Hierbei erinnern sich Menschen an viele Ereignisse ihres Lebens.
Erinnerung ist wie eine Kette.
Diese Erinnerung ständig lebendig halten heißt, die Verbindung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aufrecht erhalten.
Wenn Menschen ohne Erinnerung leben, stürzen sie in Finsternis.
Das passiert in allen Bereichen der Gesellschaft:
in der Seelsorge, in der Politik und auch in den Familien.

Eucharistie, Fußwaschung, Mahlfeier, Dienst:…
Jesus greift die gewohnten Erinnerungen des Volkes auf und schenkt ihnen neue Bedeutung.
Ja,
das Paschafest der neuen Zeit ist nicht nur eine Wiederholung der Geschichte der Vergangenheit in einem religiösen Rahmen, sie ist unsere Geschichte, die uns einlädt mit Gott und den Menschen eine Zukunft zu gestalten.
Sie ist eine Einladung an uns, unseren Alltag, unseren Gewohnheiten eine neue, göttliche Bedeutung zu schenken.
Dann werden unsere gemeinsamen Gottesdienste, unsere Familienfeiern, unsere karitativen Werke eine verändernde Kraft bekommen.
Dann werden unsere christlichen Werte bei den Menschen Aufnahme finden.

Gott segne uns, damit auf unserer Vergangenheit eine neue Welt ohne Hass und Ausgrenzung, sondern der Liebe und des Dienstes entsteht. Amen!

–Thomas Kalathil

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