Hosianna
Hosianna – Hilf doch!

So schreien die Menschen auf der Straße in Jerusalem.
Ein Hilfeschrei … Ein Notruf … SOS!

Es erscheint uns merkwürdig.
Schließlich leben diese Menschen in Jerusalem, einer heiligen Stätte.
Jerusalem ist der Ort des Tempels.
Sie könnten dort ihre Gebete sprechen, Opfer bringen…
Gott ist da um ihnen zu helfen …
Auch haben sie ihre Priester und andere religiöse Anführer,
die sie um Hilfe bitten könnten.

Aber sie folgen einem Mann aus Nazareth.
Er ist weder Priester, noch ein religiöser Führer.
Er war ein Wanderprediger, ohne besondere politische Stellung in der Gesellschaft. Trotzdem schreien die Menschen: Hosianna, rette uns, hilf uns!

Sie, diese Menschenmenge, haben bestimmt
von den Wundern gehört die er wirkte.
Ja, durch seine Anwesenheit konnten die Blinden sehen,
Kranke wurden geheilt, Tote bekommen ihr Leben zurück,
innerlich zerrissene Menschen finden wieder Hoffnung,
Schwache empfangen neue Kraft zum Leben,
Trauernde werden getröstet …

Auch Propheten wie Elija und Elisha haben solche Wunder gewirkt.
Trotzdem ist Jesus von seiner Stellung her etwas Besonderes.
Die Propheten sprachen von einem allmächtigen Gott.
Jesus aber sprach von seinem himmlischen Vater.
In Jesus erkannten die Menschen die große Ausnahme.
Ja, er war ganz anders als ihre Führer!
Er vermochte Menschen in ihrer Ganzheit zu heilen,
ihnen Hoffnung schenken und Freude zurückbringen.

Haben die Menschen das genau verstanden?
Oder waren sie einfach nur von seiner ‚Begabung’ begeistert?
Haben sie wirklich in ihrem Innersten geglaubt, dass er der Messias ist?
Oder war es nur für kurze Zeit?

Jesus rettet uns täglich durch viele Erfahrungen in unsrem Leben.
Sind wir mit ihm unterwegs?
Bewegen wir uns in und mit ihm?
Bewegen wir uns in der Freude und in der Hoffnung?

Hosianna – Hilf uns doch Gott, jetzt deine Freude zu erleben.
Hilf uns doch Gott, deine Freude weiter zu geben.
Hilf uns doch Gott, deine Hoffnung zu leben.
Hosianna! Amen

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