Break our bonds

1. Gedanken:

„Der Herr braucht ihn…“
„Wofür braucht der Herr mich?“
Hat sich der Esel solch eine Frage gestellt?… Nein…

Der Herr braucht dich und mich…
Sofort frage ich: Was wird dann meine Stellung sein?
Wie kann ich mehr erreichen?
Wie kann ich – wie die zwei Jünger, links oder rechts von Jesus einen Platz bekommen?
Wie kann ich eine höhere Führungsposition erreichen?
Wie kann ich Dinge verändern?
Wie kann ich erfolgreich sein?
Wie kann ich besser werden?
Tausend Fragen stelle ich…
Und…bin ich noch zufrieden mit meiner Berufung?

Was will der Herr von mir? Was ist seine Erwartung?
Warum gehe ich in eine Kirche, die doch alt und konservativ ist?
Warum glaube ich an einen Gott, der die vielen Skandale nicht verhindern konnte?
Habe ich meine Kirche, meine Familie zu ihrem Vorteil verändert?
Bin ich Zeuge des menschenfreundlichen Gottes?
Bin ich stolz auf meine Berufung?
Freue ich mich mit ihm zu sein?
Freue ich mich ihn in mir zu tragen?

2. Gedanken:

„Der Herr braucht ihn“…
auch uns ‚beherrschen‘ viele Dinge…
Wer ist der Herr in meinem Konsum?
Bin ich Herr meiner Gedanken, meiner Zuneigungen,
meiner Interessen, meines Egoismus, meiner Erfolge,
meiner Sehnsüchte… Wer ist mein Herr?

3. Gedanken:

„Der Herr braucht ihn“…
Aber brauche ich den Herrn?
Brauche ich den anderen?
Brauche ich meinen Glauben und meine Gemeinschaft?
Brauche ich meine Kreuze und Leiden im Leben?

„Der Herr braucht ihn…“
Der Herr braucht dich…um mit ihm zu feiern…um mit ihm zu leiden…
um mit ihm in die Herrlichkeit hineinzugehen…
um mit ihm das Paradies und Überraschungen zu erleben…
vor allem, um mit ihm die Vaterliebe Gottes zu erleben…

Hosianna… gesegnet bist du…
auch ich bin gesegnet, weil ich ihn tragen kann…
rette mich vor meinem Egoismus…
aus meiner kleinen Welt…
aus meinen Bindungen…
Der Herr braucht mich…
und ich brauche dich Herr. (Amen)

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